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Österreichs beste Weißweine 2016: Premiere an der Donau

Österreichs beste Weißweine 2016: Premiere an der Donau Am Samstag, den 9. Juli versammelten sich...

20.01.2016 11:49

In bewegten Zeiten

Die Zeiten ändern sich, und wir mit ihnen, das wusste schon Ovid. Das einzig Beständige ist der...

29.12.2015 18:36

Wirt + Winzer Magazin Download

Im Servicebereich können Sie die Wirt + Winzer Magazine 2015 downloaden.

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Wirt & Winzer Studio Vino Weingut Esterházy 2.0

Wirt + Winzer arbeitet nun mit „Die Filmemacher“ im Bereich der Videoproduktion zusammen: Ein...

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Klosterneuburger Zeitenwende

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Wirt+Winzer - Das Magazin für Gastgeber

Wirt+Winzer - Das Magazin für Gastgeber erscheint erstmals im Juni. Ihr direkter Draht zur...

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Wer auf den Punkt kommen will, sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren. Wer Wein verkosten, beschreiben und bewerten will, muss sich eine Menge wesentlicher Fragen stellen. Über  einzelne Parameter des Weins wie Frucht, Säure, Restzucker, Alkohol, Körper, Struktur, oder Länge, aber vor allem über deren Zusammenspiel: Die besten Weine zeichnen sich durch besondere Harmonie aus. Das gilt für alle Gradationen und Ausbaustile.

Heuer ist es 30 Jahre her, dass ich damit begonnen habe, Weine zu verkosten und zu bewerten. Weinverkostung ist vor allem eine empirische Angelegenheit, Erfahrungssache. Und ernstzunehmende Weinverkostung ist immer Blinderkostung. Dabei hat man nie ausgelernt, und eine respektvolle, unvoreingenommene Haltung gegenüber allen Weinen ist eine Grundvoraussetzung für realistische Bewertungen. Doch wie soll man diese möglichst klar und verständlich ausdrücken?

Das 20- und das 100-Punkte-System sind für meinen Geschmack dafür weniger geeignet, weil sie eine oberlehrerhafte Einstellung befördern, ja oft virtuelle Unterschiede erzeugen. Selbst das 5-Gläser-System, das ich seit acht Jahren verwende, finde ich aus heutiger Sicht zu wenig klar in seiner Aussage, nicht plakativ genug. Es ist daher Zeit für eine Weiterentwicklung. Auch, weil es Nachahmer des 5-Gläser-Systems gibt, werden unsere Proben ab jetzt mit maximal drei Gläsern bewertet. Denn weniger ist manchmal einfach mehr.

1,2,3: auf einen Blick!

K.I.S.S.: Keep it short and simple – ein gutes Motto für das neues Bewertungssystem nach italienischem Vorbild. 3 Gläser heißt „hervorragend“, der Wein erreicht mindestens 18/20 Punke. Diese Top-Weine mit der Höchstwertung 3 Gläser sind 2 Gläser ist „Sehr gut“, der Wein muss dafür 16/20 Punkte erreichen. 1 Glas bezeichnet einen guten, sauberen Wein, der mehr als 14/20 Punkten hat und den man bedenkenlos empfehlen kann. Darunter gibt es kein Glas, auch das kommt vor, heuer öfter als 2014. Diese Weine werden in unser  Ranking nicht aufgenommen. Drei Gläser, zwei Gläser, ein Glas: auf einen Blick verständlich!

Wein im Dialog

Zusätzlich zur wertenden und beschreibenden Ebene verwenden wir weiterhin unsere „Charaktersymbole“, die bildhaft und auf einen Blick die Eigenschaften eines Weins anschaulich machen. Denn der Wein spricht: doch man muss ein guter Zuhörer sein, um ihn zu „übersetzen.“ Das bedeutet in der Praxis, die Proben in der richtigen Reihenfolge zu servieren, sonst könnte man leicht manche „feine Stimme“ in einer Riege von „Scheihälsen“ überhören, oder umgekehrt einen kräftigen „Bassbariton“ für unangenehm laut halten. Diesen für die Ergebnisse ebenso maßgeblichen Part wie die Verkostung selbst hat Mitherausgeber Wolfgang Schmid wieder einmal bravourös gemeistert. Wir sind überzeugt, dass unsere Ergebnisse transparent und nachvollziehbar sind, und damit ihren Zweck erfüllen: Der Gastronomie eine unabhängige Entscheidungshilfe für den Weineinkauf zu liefern.

Video von der Verkostung Österreich Weissweinguide